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kleine Geschichtsstunde

Sonntag, den 13. Januar 2008

Als Scraps werden häufig kleine, in Farbe gdruckte und manchmal geprägte Papierzuschnitte bezeichnet.

In viktorianischen Zeiten war das Sammeln und Tauschen von Scraps ein beliebter Zeitvertreib für Groß und Klein und sie werden auch weiterhin in allen Teilen der Welt gesammelt und getauscht.

Scraps erschienen erstmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Form von einfachen schwarz-weiß Radierungen.
Diese wurden später oft von Hand coloriert. Ab ca.1820 wurden mehr verschiedene Motive erarbeitet. Jetzt waren sie auch manchmal geprägt.
Ein Prozeß, bei dem die Rückseite des Papiers gestempelt wurde und die Vorderseite dadurch ein dreidimensionales Erscheinungsbild erhielt.

Innerhalb des nächsten Jahrzehnts wurden die Druck-und Prägevorgänge automatisiert und die Druckmenge somit erhöht.

Viele der besten Scraps wurden in Deutschland produziert, wo die Bäcker und Konditoren die kleinen Reliefs verwendeten um Kuchen und Kekse für besondere Anlässe wie Weihnachten, Hochzeiten, Taufen, Ostern ect., zu dekorieren.

1837, dem ersten Jahr der Herrschaft von Königin Viktoria, war die Erfindung des Farbdruckes bekannt als Chromolithographie.
Jetzt wurden die bunten geprägten Bilder auch verkauft. Die einzelnen Bilder waren durch kleine Papierstreifen verbunden um sie in der richtigen Position zu halten.
Die mühsame Aufgabe, die kleinen Bildchen zuzuschneiden entfiel und der Vertrieb begann sich deutlich zu erhöhen.

Für Sammlungen gab es eigenens produzierte Alben.
Scraps-Sammler füllten nun die Seiten dieser, ihrer Alben mit Bildern zum Teil nach Themen, zum Teil nach Hersteller gruppiert.

Gefragte Themen waren unter anderen kinder, Tiere, Engel, Vögel ect.
Auch beliebt waren Militär- und Marinemotive.

einige der bekanntesten Hersteller sind zum Bsp.:

 
 Mamelok Press Ltd. (Mlp)
 Ernst Freihoff
 Proba
 E.A. Schwerdtfeger
 Berlin (EAS)
 AFKH Arthur F. Krüger
 später nur noch Küger
 WH Wolf Hagelberg Berlin
 PZB Paul Zoecke Berlin
 Taunus Card
 Heller Wien
 WS / WK

natürlich nicht zu vergessen der                 

VEB Postkartenverlag bzw Planet-Verlag Berlin  DDR.

und neuerdings gibs auch von Depesche ( Diddl)  sogenannte Oblatis , kleine Hefte mit je 6 Bögen in 3 verschiedenen Motiven, mittlerweile gibt es 6 Hefte.

Stammbuchsbilder Obladen Oblaten Glanzbilder Stammbuchbilder Vielliebchen Poesiebilder Chromos

Samstag, den 22. Dezember 2007

alles über Stammbuchsbilder.

Hier entsteht eine Seite über Stammbuchsbilder zum Tauchen, Sammeln, Kaufen und einiges mehr. Überhaupt wird es auf dieser Seite um das Sammeln allgemein gehen. Dazu gehören natürlich auch Ü-Eier, Mosaiks, Pokemon Karten, Yu-Gi-Oh Karten und bestimmt einiges mehr. Auf jeden Fall soll es eine Tauschbörse geben, wo Ihr euch kostenlos anmelden könnt. Ein kleiner Webkatalog ist auch in Planung, wo Ihr eure Webseiten eintragen könnt, die was mit Sammeln zu tun haben zb. ein Onlineshop, eure Webseite mit eurer Sammlung, Tauschbörsen usw..

Obladen,Glanzbilder, Oblaten, Stammbuchbilder, Vielliebchen, Poesiebilder, ddr, EF, PZB, MLP, Mamelok , krüger bilder

Stammbuchsbilder wurden vor ca. 200 Jahren erfunden bzw. hergestellt. Ihre Anwendung fand sich vor allem als Oblaten zur Verzierung von Gebäck und Keksen für Weihnachten, Ostern, Hochzeiten und ähnlichen. Schnell wurde die kleinen Bildtschen zum beliebten Sammelobjekt und wurden zur Verzierung von Briefen und Karten benutzt. Anfangs wurden die Bilder noch von Hand bemalt und erst später, mit der Erfindung der Farblithografie maschinell hergestellt. Zu DDR Zeiten war das Sammeln von Stammbuchsbildern eines der beliebtesten Sammlungsobjekte von Kindern und wurde durch reges Tauchen und handeln praktiziert. Heute gehört das Word Stammbuchsbilder schon fast zu den aussterbenden Wörtern und das Sammeln dieser Bilder wird nur noch von sehr wenigen betrieben. Die Sammelleidenschaft von Kindern und Erwachsenen bedrift heute eher so was wie Ü-Eier, Pokemon oder Yu-Gi-Oh Karten.

bea m.
bea2401@web.de